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Für Sie gelesen

An dieser Stelle möchten wir auf interessante Veröffentlichungen hinweisen

24.04.2018
Grünes Licht vom Bund - Breitbandausbau für Kommunen in Sachsen zum Nulltarif (MDR vom 24.04.2018)
"... Jetzt hat es Sachsens Regierung schriftlich vom Bund: Der Eigenanteil der Kommunen beim Breitbandausbau kann übernommen werden. ..."
Ausführlich steht es hier: https://www.mdr.de/sachsen/breitbandausbau-kommunen-sachsen-kostenfrei-1...

24.04.2018
Das schnelle Internet und der Mittelstand (Lausitzer Rundschau vom 24.04.2018, S. 3)
"... Der Bund hat auch in der Lausitz Millionen Euro an Fördermitteln für den Breitbandausbau bewilligt. Mittelstand beklagt K.o.-Kriterien für Unternehmen in Oberspreewald-Lausitz. Spree-Neiße bietet Chancen für große und kleine Bewerber. ..."

Für eine interessante Randnotiz wurde dabei ganz tief im Archiv recherchiert:

"Der nie realisierte 30-Jahres-Plan
Bereits Anfang der 1980er-Jahre wurde der Ausbau des Glasfasernetzes von der damaligen Bundesregierung geplant. Die sozialliberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) hatte beschlossen, alle alten Telefonleitungen durch schnellere Glasfaser zu ersetzen. Das geht aus bisher unveröffentlichten Dokumenten einer Kabinettssitzung vom 8. April 1981 hervor, die die Wirtschaftswoche unlängst veröffentlichte.
'Sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen, wird die Deutsche Bundespost aufgrund eines langfristigen Investitions- und Finanzierungsplanes den zügigen Aufbau eines integrierten Breitbandglasfasernetzes vornehmen', heißt es in einem Sitzungsprotokoll ... Fünf Wochen nach der Kabinettssitzung legte der damalige Bundespostminister Kurt Gscheidle (SPD) dem Bundeskabinett einen 30-Jahres-Plan vor. Ab 1985 sollte die Bundespost in jedem Jahr ein Dreißigstel des Bundesgebiets mit Glasfaser verkabeln. 'Für den Ausbau ist bei einem jährlichen Investitionsvolumen von drei Milliarden Mark ein Zeitraum von 30 Jahren zu veranschlagen', erklärte der Postminister damals. Bereits im Jahr 2015 wäre Westdeutschland demnach komplett mit Glasfaser versorgt gewesen. Die damals gehegte Hoffnung, dass Deutschland Schrittmacher beim Einsatz von Glasfaser wird, erfüllte sich allerdings nicht. Nach seinem Wahlsieg 1983 stoppte Schmidts Nachfolger Helmut Kohl (CDU) das Projekt und startete stattdessen den Bau von TV-Kabelnetzen. Heute gehört Deutschland mit gerade mal 2,7 Millionen Haushalten, die direkt an Glasfasernetze angeschlossen sind, zu den Schlusslichtern unter den Industrieländern."
Ausführlich lesen Sie es hier: https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/internet-ausschreibungen-bremse...

23.04.2018
Spahn wirbt für Erleichterung von Online-Behandlungen (Lausitzer Rundschau vom 23.04.2018)
"... Telemedizin könne persönlichen Kontakt nicht ersetzen, daher werde es keinen Zwang dazu geben. „Wir würden lediglich den Alltag vieler Menschen leichter machen.“ Bei vielen Arztbesuchen gehe es um einfache Klärungen. „Die kann man natürlich auch digital machen, durch eine Onlinesprechstunde. ..."
Quelle: https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/spahn-wirbt-fuer-erleichter...

17.04.2018
Bär wünscht sich mehr Begeisterung für Veränderungen (Lausitzer Rundschau)
"Die Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär (CSU), sieht vor allem im ländlichen Raum große Chancen für die Digitalisierung. Durch den schnellen Austausch von Information könnten Menschen auf dem Land Zugriff auf alle Angebote bekommen, wie sie heute vor allem Stadtbewohner hätten, etwa E-Commerce und Telemedizin. Dadurch werde das Leben auf dem Land attraktiver, das Wachstum der Städte verlangsamt. „Der Megatrend Digitalisierung wird den Megatrend Urbanisierung stoppen“, sagte Bär am Dienstag auf dem Kongress Deutscher Lokalzeitungen."
Quelle: https://www.lr-online.de/nachrichten/berlin/baer-wuenscht-sich-mehr-bege...

28.02.2018
Telekom baut in Halbendorf Breitband aus (Lausitzer Rundschau vom 28.02.2018, S. 15):
"Gemeinsam mit Lars Stechemesser von der Verwaltungsgemeinschaft Schleife suchte Bürgermeister Helmut Krautz den Kontakt zur Telekom. Das Ergebnis laut Gemeindechef: Das Kommunikationsunternehmen hat sich für den Eigenausbau ausgesprochen. Die RUNDSCHAU hakte beim Unternehmensprecher Georg von Wagner nach: „Im Rahmen der Markterkundung haben wir einen Realisierungszeitraum bis 2020, wir werden in FTTC ausbauen und erreichen damit zunächst Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s und später bis zu 250 MBit/s.“"
(FTTC - Fiber to the curb = Glasfaserkabel bis zum Gehweg)

11.01.2018
Interview mit Martin Dulig"Digitalisierung ist mehr als schnelles Internet" (MDR Sachsen vom 11.01.2018)
"... Wir sind mittendrin in Veränderungen. Es ist unsere Verantwortung, Prozesse so zu steuern, dass die Chancen im Vordergrund stehen und nicht die Risiken. Durch die Digitalisierung entstehen völlig neue Arbeitsfelder mit neuen Berufen, wir werden komplett neue Anforderungen an Weiterbildung und Qualifizierung erleben. Sicher fallen auch Arbeitsplätze weg - aber nicht über Nacht. Wissenschaftler prognostizieren, dass mehr Jobs entstehen, als wegfallen. Unsere Aufgabe ist es, die Teilhabe der Menschen an den Chancen der Digitalisierung zu sichern und darauf zu achten, dass das soziale Gefüge nicht ins Ungleichgewicht gerät. Nicht alles, was technisch möglich ist, wird in der Realität digitalisiert. In vielen Bereichen werden wir weiter handwerklich, kreativ und geistig tätig sein. Dort wirkt Digitalisierung maximal unterstützend, etwa in den sozialen Berufen. Ich sehe große Chancen und möchte, dass die Sachsen zu den Gewinnern der digitalen Revolution gehören. ..."
Mehr davon gibt es hier: https://www.mdr.de/sachsen/digitalisierung-ist-mehr-als-schnelles-intern...

24.11.2017
Prof. Dr. Joachim Ragnitz vom Dresdener Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung im Interview (Sächsische Zeitung vom 24.11.2017, S. 7):
"... Auch ein flächendeckendes Breitbandangebot ist wichtig für die Zukunft. Denn die Zukunft werden auch Internet-Arbeitsplätze sein. Ein schnelles Internet kann dann auch Menschen aus Großstädten in das ruhigere Lebensumfeld auf dem Lande locken."

17.11.2017
„Fürchtet euch nicht vor der Digitalisierung!“ (VDI nachrichten)
"Familienunternehmen begreifen die Digitalisierung als Chance – ohne sich in hektischem Aktionismus zu verlieren. Auf diese Aussage legten die Teilnehmer des „Karrieretag Familienunternehmen“ größten Wert. Stellvertretend für seine Kollegen aus Vorständen und Geschäftsführungen betonte der Gastgeber, dass man die Digitalisierung begrüße, ohne kritiklos jedem Trend hinterher zu hecheln.
Die Digitalisierung, die wie eine Riesenwelle Belegschaften unter sich begrabe, gebe es im Übrigen nicht. Zumindest bei Schüco nicht. Engelhardt sieht die Digitalisierung „nur“ als Hilfsmittel, nicht als Disruption. Voraussetzung, um dennoch vorhandene Ängste ab- und Vertrauen aufzubauen, seien Ehrlichkeit und Offenheit. „Wir müssen den Mitarbeitern erklären, was wir vorhaben, wir müssen ihnen aber auch sagen, was wir noch nicht wissen.“"
Ausführlich können Sie es hier nachlesen: http://www.vdi-nachrichten.com/Karriere/Fuerchtet-euch-Digitalisierung!

17.11.2017
Glasfasern für Gigabitnetze (VDI nachrichten)
"Glasfaserkabel haben im Vergleich zu Kupferkabeln entscheidende Vorteile. „Die Glasfaser zeichnet sich durch gute Verlegbarkeit aus, denn sie ist fast beliebig krümmbar, besitzt geringe Durchmesser und hat ein geringes Gewicht“, erklärt Dieter Eberlein, Experte für Lichtwellenleiter-Technik aus Dresden. Der geringe Signalverlust über lange Entfernungen erlaube einen großen Abstand zwischen Verstärkern. Neben einer hohen Abhörsicherheit offeriere die Glasfaser nahezu unbegrenzte Datenübertragungsraten. Und Eberlein ergänzt: „Darüber hinaus ist sie unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen. Sie kann deshalb beliebig mit anderen Versorgungsleitungen parallel verlegt werden und kennt kein Übersprechen, keine Brummschleifen oder Potenzialunterschiede.“"
Ausführlich können Sie es hier lesen: http://www.vdi-nachrichten.com/Technik/Glasfasern-fuer-Gigabitnetze

17.11.2017
Achim Berg, Präsident des Branchenverbands Bitkom: "Deutschland braucht eine digitale Vision" in den VDI nachrichten
"Deutschland braucht eine digitale Vision, Deutschlands Digitalpolitik braucht einen Neuanfang: ein Programm „Digital für alle“.
Digitale Bildung: Wir schlagen die Einrichtung eines Nationalen Bildungsrats vor, der binnen Jahresfrist Vorschläge für eine grundsätzliche Reform des deutschen Bildungswesens erarbeitet und einer Bund-Länder-Kommission vorsteht.
Berufe mit Zukunft: Wir schlagen vor, mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein Forschungsinstitut „Berufe mit Zukunft“ aufzubauen.
Arbeit 4.0: Wir schlagen vor, unsere Sozialsysteme grundsätzlich zu überprüfen und dabei auch die Kompatibilität der Altersvorsorgesysteme angesichts des Wandels der Erwerbsformen herzustellen.
Gigabit-Netze: Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands erfordert die flächendeckende Verfügbarkeit von Gigabit-Infrastrukturen bis 2025.
Intelligente Infrastrukturen: Die Energiewende lässt sich nur mit Smart Grids bewältigen, die Verkehrswende braucht zwingend intelligente Verkehrsnetze. Wir schlagen vor, Energie- und Verkehrsnetze umgehend digital zu ertüchtigen.
E-Government: Die öffentlichen Verwaltungen ticken in Deutschland meist analog, sie sind dadurch langsam, teuer und verschwenden Zeit und Ressourcen. Wir schlagen ein Programm „Digitale Verwaltung 2025“ vor.
Unternehmertum lehren: Erfolgreiche Unternehmen brauchen fähige Unternehmer. Wir schlagen vor, das Thema in den Lehrplänen zu verankern, um frühzeitig für eine Unternehmensgründung zu begeistern.
Bedingungen für Wagniskapital optimieren: Wir schlagen vor, Rahmenbedingungen für Wagniskapital in Deutschland zu verbessern.
Digitalisierung der Wirtschaft: Der erfolgreiche Umbau unserer analogen Wirtschaft in eine digitale Wirtschaft ist Deutschlands Schicksalsfrage. Wir schlagen ein bundesweites Vor-Ort-Programm „In 10 Schritten digital“ vor.
Digitale Souveränität und Sicherheit: Wir schlagen vor, künftig mehr und besser zu koordinieren, um ein nationales Verständnis davon zu bekommen, wie Deutschland digitale Souveränität sicherstellen kann.
Forschung und Entwicklung: Wir schlagen vor, dass in der öffentlichen Forschungsförderung das Gießkannenprinzip durch die Akzentuierung digitaler Technologien abgelöst wird.
Digital first: Wir schlagen vor, für unsere bestehenden Gesetze einen Digitalcheck einzuführen, vom Arbeitsrecht bis zum Zivilrecht. Künftige Gesetze sollten unter einem Digitalvorbehalt stehen.
Hier steht es ausführlich: http://www.vdi-nachrichten.com/Schwerpunkt-Meinung/Deutschland-digitale-...

06.09.2017
Gut versorgt - auch im Jahr 2030 (Sächsische Zeitung vom 6. September 2017 von Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK Plus):
"Wir werden künftig weniger Ärzte haben. Aber das ist kein Grund zur Sorge - wenn wir heute mehr Mut für Neues aufbringen. ... Deshalb müssen wir nach neuen Wegen suchen, trotz einer zu erwartenden geringeren Anzahl von Ärzten perspektivisch eine gute medizinische Versorgung für die Bevölkerung zu garantieren. Ich will dazu beitragen, Lösungen anzuschieben. Einen Versorgungsnotstand dürfen die Verantwortlichen - zu denen ich mich zähle - gar nicht erst entstehen lassen. ... Mut machen mir die Beschlüsse der Sächsischen Landesärztekammer in diesem Sommer. Nachvollziehbar wird dort die Position vertreten, dass es heute nicht mehr um die Frage geht, ob die Digitalisierung im Gesundheitswesen kommt, sondern in welcher Form sie zum Wohle der Patienten umgesetzt werden kann.
Gerade mit dem Aufbau einer Telematikinfrastruktur sieht die Kammer vielversprechende Möglichkeiten dafür, die medizinische Versorgung auch im Jahr 2030 bis in den letzten Winkel von Sachsen sicherzustellen. Mut machen mir auch Dinge, die es schon gibt. Bereits heute ist es in Sachsen Standard, bei einer komplizierten Tumoroperation oder bei der Behandlung eines Schlaganfalls in einem kleinen Krankenhaus per Videokonferenz Experten einer Uniklinik zurate zu ziehen."
Ausführlich steht es hier: https://plus.aok.de/inhalt/digitalisierung-im-gesundheitswesen/

05.08.2018
Die neue Landlust (Sächsische Zeitung vom 5. August 2017, S. 10)
"Sachsens Provinz kann aus der Not eine Tugend machen: Kleinstädte und Regionen haben viele Chancen. Sie müssen sie nur nutzen - sagt Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling.
... Der jahrzehntelange Trend zur Landflucht, wonach immer mehr Menschen in die Städte ziehen und das Land verlassen, scheint vielerorts gestoppt. Erstmals seit zwanzig Jahren ist die Differenz aus Zu- und Fortzügen in den sieben größten deutschen Städten negativ. Wird sich die Trendwende in Zukunft weiter verstärken? Und was bedeutet dies für Sachsen? ... Die Mehrheit der Arbeitnehmer gibt in Umfragen an, von zu Hause aus arbeiten zu können. Telearbeit und Homeoffice sind die Arbeit der Zukunft. Auch neue Formen der Mobilität und Gesundheitsversorgung entstehen. Lange Wegstrecken und Pendeln werden dank zunehmender Automatisierung und vernetztem Fahren zum Auslaufmodell. Die Menschen werden in Zukunft mehr Zeit zu Hause, mit der Familie und für sich selbst haben. ... Gefragt ist eine innovative Gesamtstrategie für die Zukunftsthemen Digitalisierung, Mobilität, Gesundheit, Bildung, neues Arbeiten und Tourismus. Sachsen sollte sich auf seine Stärken besinnen, neue entwickeln und zum Vorbild für andere Regionen in Deutschland und weltweit werden. Aus Problemen werden Lösungen. Aus dem demografischen Wandel wird eine Chance für alle. Aus einem Land des Jammerns wird ein Land der Zukunft."
Den vollständigen Beitrag finden Sie hier: http://www.sz-online.de/nachrichten/kultur/die-neue-landlust-3743063.html

30.06.2017
VDI-Porträt der Woche - Katharina Zweig erhält "Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften“
"Die Gesellschaft für Informatik nahm Zweig vor drei Jahren in den erlesenen Kreis der „39 digitalen Köpfe Deutschlands“ auf und pries die Professorin, weil sie fachliches Scheuklappendenken überwinde und das große Potenzial der Informatik für Wissenschaft und Gesellschaft erschließe. Im Studiengang „Sozioinformatik“, der sich allen Aspekten gesellschaftlich relevanter Algorithmen annimmt, geht das Anliegen der Professorin auf. „Wir bilden die Studierenden in Rechtswissenschaften, Soziologie und Psychologie aus; nicht, um sie auf den einzelnen Feldern zu Experten zu machen, sondern damit sie erkennen, wann sie bei ihren Entscheidungen Fachleute anderer Gebiete hinzuziehen müssen.“
Ausführlich können Sie es hier lesen: http://www.vdi-nachrichten.com/Gesellschaft/Die-Grenzenlose

16.06.2017 (VDI nachrichten vom 16. Juni 2017, S. 18f.)
"Der schnelle Weg zur Gigabit-Leitung. Britische Marktforscher rechnen im Jahr 2021 mit weltweit rund 29 Mio. Teilnehmern für G.fast-Dienste. Diese neue DSLTechnologie liefert Datenraten bis zu 2 Gbit/s.
... In der Studie „Treiber für den Ausbau hochbitratiger Infrastrukturen“ des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) werden für 2025 wesentlich höhere Bitraten für den privaten Internetzugang in Deutschland vorausgesagt. Im Jahr 2025 würden über 75 % der Haushalte Bandbreiten von mindestens 500 Mbit/s im Down- und 300 Mbit/s im Upload nachfragen, die jedoch über aufgerüstete Kupfernetze nicht bedient werden könnten, erklärt Thomas Plückebaum, Abteilungsleiter beim WIK."

10.05.2017
Auf dem Land lebt man länger – aber wozu? Digitalisierung in der Provinz
Diese wirklich sehenswerte Diskussion wurde auf der Konferenz re:publica in Berlin durchgeführt.
"Trotz teurer Rahmenbedingungen, zieht es junge digitale Leute in die Städte - was auch mit der dort vorhandenen digitalen Infrastruktur zu tun hat. Diese lässt auf dem Land zu wünschen übrig auch wenn es nun eine Reihe von Förderinitiativen der Politik gibt. Die Fishbowl-Session diskutiert die Wichtigkeit der Digitalisierung in ländlichen Regionen, nicht zuletzt, um einem weiteren Auseinanderbrechen der Gesellschaft entgegen zu wirken."
(Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft.)
Hier der Link zur Diskussionsrunde: https://re-publica.com/de/17/session/auf-dem-land-lebt-man-langer-wozu-d...

10.05.2017
Das urbane Leben könnte in Zukunft auf dem Land stattfinden – dank der Digitalisierung
Inga Wiele beschreibt in Ihrem Blog auf Linkedin die Chancen des ländlichen Raumes: "Während in den letzten 30 Jahren die Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu sichern, häufig vor allem in urbanen Regionen lagen, öffnet sich durch die Digitalisierung eine Tür, die es wieder mehr Menschen ermöglicht, auf dem Land zu leben. "
Hier ist der ausführliche Link: https://www.linkedin.com/pulse/das-urbane-leben-k%C3%B6nnte-zukunft-auf-...

07.05.2017
Sorbisch Lernen geht jetzt auch online
"Sorbisch Online Lernen (SOL) ist ein Selbstlernprogramm und für alle gedacht, die in eigener Regie Obersorbisch oder Niedersorbisch/Wendisch lernen wollen. ... Sorbisch Online Lernen beginnt mit einem A1-Kurs im Umfang von ca. 130 Stunden Lernzeit. Seit April 2017 ist der erste Kurs A1 (Marja & Jan: Besuch aus der Vergangenheit) für die obersorbische Sprache verfügbar. 2018/2019 sind Kurse für die weiterführenden Niveaus A2 und B1 sowie für Niedersorbisch/Wendisch geplant". Hier geht es zum Kurs: https://sprachkurs.sorbischlernen.de

24.03.2017 (VDI nachrichten vom 24.03.2017, S. 11)
"Schnelle Netze sichern Zukunft des Mittelstands
... Nur mit Anbindung an Glasfasernetze könnten die Mittelständler weiter innovativ sein. Die einst von der Bundesregierung beschlossene flächendeckende Versorgung der Bundesrepublik mit 50 Mbit/s bis 2018 reiche in diesem Zusammenhang nicht aus. Grund genug für die in der „Netzallianz Digitales Deutschland“ zusammengeschlossenen Telekommunikationsfirmen und Verbände, gemeinsam mit dem Bundesminister für digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, eine „Zukunftsoffensive Gigabit-Deutschland“ zu beschließen, was vor zwei Wochen geschah. An dem gut 30-seitigen Plan sind vor allem die Investitionszusagen neu und die Förderkulisse mit Steuergeldern. Die Unternehmen wollen mit Unterstützung des Bundes bis 2023 insgesamt 100 Mrd. € in den Netzausbau investieren, um bis zum Jahr 2025 Gigabit-fähige Netze zu realisieren...."

20.01.2017
MdB Michael Kretschmer: Die Woche im Parlament: Bundespolitik für starke ländliche Räume
"Rund 90 % der Fläche Deutschlands sind ländliche Räume. Dort leben etwa die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger. Der überwiegende Teil unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft, des Handwerks und des verarbeitenden Gewerbes schaffen unseren Wohlstand „auf dem Land. ... Für die Leistungsfähigkeit und eine hohe Lebensqualität im ländlichen Raum brauchen wir gute Verkehrswege, schnelle Internetverbindungen und eine zukunftsorientierte Landwirtschaft. .... 2/3 der Arbeitsplätze befinden sich im ländlichen Raum. Wir müssen als Partei der ländlichen Räume dafür sorgen, dass dies so bleibt."
Ausführlich können Sie es hier nachlesen: http://www.michaelkretschmer.de/inhalte/1021918/aktuelles/158735/die-woc..., abgerufen am 20.01.2017

13.01.2017
Rietschen: Vertrag über Breitbandausbau ist unterzeichnet
""Der Breitbandausbau kann nun beginnen", sagt Rietschens Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) nach der Vertragsunterzeichnung beim Neujahrsempfang der Gemeinde am Freitag. Nun soll es innerhalb von 18 Monaten gelingen, schnelles Netz in Rietschen und mehreren Ortsteilen zur Verfügung zu stellen. Walddorf muss sich auf die 50 Megabit pro Sekunde voraussichtlich noch bis 2018 gedulden, hieß es. In Richtung Unternehmer sagte der Bürgermeister: "Bitte machen Sie etwas aus diesem Wettbewerbsvorteil. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistungen mit schnellem Internet besser machen können.""
Ausführlich können Sie es auf den Seiten der Lausitzer Rundschau nachlesen: http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Vertrag-ueber-Breitbandausb..., abgerufen am 21.01.2017

22.10.2016
Digitale Aufholjagd im Osten
„Der Osten Deutschlands könnte nach Einschätzung des Hasso-Plattner-Instituts den Umbau zur digitalen Wirtschaft schneller schaffen als der Westen. In den neuen Bundesländern habe man bereits Erfahrungen mit der Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft, sagte der Chef des Potsdamer Instituts, Christoph Meinel, am Freitag [gemeint ist der 21.10.2016] auf dem ersten Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow bei Berlin.
... In einer digitalen Welt könnten Standortnachteile verblassen, sagte Meinel auf der Tagung.“
Ausführlich steht es hier: Lausitzer Rundschau vom 22.10.2016, http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Digitale-Aufholjagd-im-O..., abgerufen am 10.11.2016

18.10.2016
In Südkorea bekommen erste Haushalte 52,5 GBit/s
"Nokia und der Netzbetreiber SK Broadband statten erste Haushalte mit sehr schnellen Glasfaserverbindungen aus. Das gab der finnische Ausrüster am 17. Oktober 2016 bekannt. Eingesetzt wurden Verteilerkästen (Multi-Dwelling Units - MDUs), in denen TWDM-PON mit 40 GBit/s und XGS-PON mit 10 GBit/s symmetrisch und GPON mit 2,5 GBit/s kombiniert wurden. Aggregiert seien so 52,5 GBit/s beim Endkunden angekommen.
Bei Fiber-To-The-Home-Anschlüssen (FTTH) werden sonst üblicherweise maximal 1 GBit/s erreicht.
SK Broadband in Südkorea ist einer der führenden Netzbetreiber weltweit und bietet sehr hohe Datenübertragungsraten. Im Jahr 2006 setzt SK Broadband bereits kommerziell 2,5 GBit/s mit GPON ein. Im Jahr 2014 folgte das nach den Angaben weltweit erste 10 GBit/s mit E-PON.
Kostengünstige Upgrades für Netzbetreiber
Laut Nokia kam auf der vorhandenen Plattform Gigabit Passive Optical Network (GPON) für 2,5 GBit/s zum Einsatz, auf der nun 52,5 GBit/s erreicht wurden. Damit seien kostengünstige Upgrades für Netzbetreiber machbar.
Das Land will bis zum Jahr 2020 alle Einwohner mit Gigabit-Zugängen versorgen. SK Broadband will nun noch einen Schritt weitergehen und allen Kunden 10 GBit/s bieten. Federico Guillen, President der Nokia Fixed Networks Group, sagte, Südkorea starte eines der schnellsten Netzwerke der Welt.
10G-PON oder XG-PON ist unter ITU-T G.987 standardisiert. Die Datenübertragungsraten sind 10 GBit/s im Downstream und 2,5 GBit/s im Upstream. Symmetrisch ist 10G-PON als XG-PON2 mit 10 GBit/s Upstream möglich, jedoch nur bei Einsatz von teureren Burst-Modus-Lasern. Die ITU ist die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union - ITU).“
Ausführlich steht es hier: http://www.golem.de/news/ftth-in-suedkorea-bekommen-erste-haushalte-52-5..., abgerufen am 18.10.2016.

29.09.2016
Gewerbe braucht Breitband
„Im ländlichen Raum haben wir lediglich 30 % erreicht, in den Städten sind es 86 %, das heißt, zwei Drittel aller Haushalte im ländlichen Raum haben keine zeitgemäße Breitbandversorgung“, kritisierte Roland Schäfer, Bürgermeister und Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, auf der Herbstkonferenz der Deutschen Breitbandinitiative am Mittwoch letzter Woche in Berlin...
Wenn es Unternehmen an Bandbreite fehle, stehe für Kommunen viel auf dem Spiel: „Betriebe mit hohem Datendurchsatz wandern ab.“...
Die 37jährige Bürgermeisterin Ramona Schumann der 15 000-Einwohner-Kommune Pattensen in der Nähe von Hannover ... Die Breitbandanbindung sieht Schumann als eine Frage der Daseinsvorsorge. „Je ländlicher wir sind, desto wichtiger ist das, weil wir sicherstellen, dass Kommunikationswege offen bleiben.“ Damit die Landbevölkerung nicht vom Rest der Welt abgeschnitten werde.“
Ausführlich steht es hier: Uwe Sievers: Gewerbe braucht Breitband, VDI Nachrichten vom 29. September 2016, Ausgabe 39, http://www.vdi-nachrichten.com/Gesellschaft/Gewerbe-Breitband, abgerufen am 29.10.2016

15.09.2016
Digitalisierung in der Medizintechnik
Peter Vullinghs, Chef der Philips GmbH sagt im Interview mit den VDI Nachrichten: „Wir konzentrieren uns beispielsweise zunehmend auf die Felder Prävention und die Pflege zu Hause. Hier liegt ein großes Marktpotenzial. Digitale Produkte wie zum Beispiel Sturzsensoren, die bereits vor dem Fallen erkennen, dass jemand kurz vor einem Zusammenbruch steht, und dann im Zweifel direkt den Notruf tätigen.“
Ausführlich steht es hier: VDI Nachrichten vom 15. September 2016, Ausgabe 37, http://www.vdi-nachrichten.com/Gesellschaft/Wir-Digitalisierung-im-Fokus, abgerufen am 29.10.2016

07.09.2016
Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V.: Breitbandausbau muss sich an internationalem Spitzenniveau orientieren:
"Zum heute vorgestellten Stand des Breitbandausbaus in Sachsen erklärte die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW): ... Breitbandnetze sind die unverzichtbare Basisinfrastruktur für den digitalen Wandel. ... Wenn Wettbewerber, wie bspw. in Südkorea bereits heute mit Übertragungsraten von 1 Gbit/s, also dem Zehnfachen der Übertragungsgeschwindigkeit arbeiten, die in Sachsen erst 2025 erreicht werden soll, dann macht das den akuten Handlungsbedarf deutlich. ..."
Hier gibt es die ausführliche Pressemitteilung: http://www.vsw-direkt.de/pressemitteilung/vsw-breitbandausbau-muss-sich-...

07.09.2016
Fördermillionen für Sachsens Breitbandausbau
"Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat insgesamt 18 Förderbescheide für Netzausbauprojekte an die Landkreise Nordsachsen, Bautzen und Vogtland, sowie die Gemeinde Gornau (Erzgebirge) übergeben. Insgesamt werden so rund 208 Millionen Euro Bundesmittel nach Sachsen fließen – das sind fast ein Viertel aller Bundesmittel, die in dieser Förderrunde ausgeschüttet wurden. Der Freistaat kofinanziert diese Vorhaben mit weiteren fast 100 Millionen Euro. Die gesamte Investitionssumme beträgt rund 400 Millionen Euro."
Ausführlich steht es hier: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/206180

25.08.2016
Gründer aus der Digitalbranche schaffen in Deutschland Tausende Arbeitsplätze
„Gründer aus der Digitalbranche schaffen in Deutschland Tausende Arbeitsplätze. Im Durchschnitt beschäftigt jedes Start-up in Deutschland aktuell 15 Mitarbeiter. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Beschäftigtenzahl pro Start-up damit gestiegen, 2015 wurden erst durchschnittlich 13 Jobs gezählt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter rund 150 Start-up-Gründern. Sechs von zehn Start-ups (58 Prozent) geben an, dass sie im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt haben, nur 4 Prozent mussten Personal abbauen. „Start-ups sind nicht nur von entscheidender Bedeutung für das Gelingen der digitalen Transformation in Deutschland, sie sind auch ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp.
Und auch in diesem Jahr will die große Mehrheit der Start-ups in Deutschland wieder neue Arbeitsplätze schaffen. Rund drei Viertel (72 Prozent) geben an, dass im Jahresverlauf Neueinstellungen anstehen. Kaum ein Gründer (1 Prozent) plant einen Stellenabbau. Vor allem große Start-ups wollen ihr Personal aufstocken. Bei den Start-ups mit 1 bis 3 Mitarbeitern rechnet nur jedes dritte (37 Prozent) mit Neueinstellungen. Junge IT- und Internet-Unternehmen, die bereits 4 bis 9 Mitarbeiter zählen, wollen dagegen zu 82 Prozent weitere Mitarbeiter einstellen, bei denen mit 10 bis 19 Mitarbeitern sind es 77 Prozent. Und bei den Start-ups mit 20 oder mehr Mitarbeitern wollen 89 Prozent ihre Beschäftigtenzahl ausweiten.
Nicht immer finden Start-ups geeignete Kandidaten für offene Stellen. Jedes vierte Gründer (27 Prozent) nennt einen Mangel an Fachkräften als gravierendes Hemmnis für das eigene Start-up. Veltkamp: „Viele Start-ups würden sogar gerne mehr Leute einstellen. Doch gerade bei Top-Programmierern und anderen Digital-Experten übersteigt die Nachfrage das Angebot auf dem Arbeitsmarkt deutlich – und Start-ups müssen Kandidaten gewinnen, die auch von großen Konzernen mit ganz anderen Möglichkeiten umworben werden.“
Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 143 Gründer von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland befragt.“
Ausführlich steht es hier: Presseinformation Bitkom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vom 25.08.2016, https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Job-Motor-Gruendung-Jede..., abgerufen am 20.10.2016.

17.06.2016
Grundstückswert steigt mit Breitbandausbau
„Künftig bemesse sich der Wert eines Grundstücks danach, ob man vor Ort vernünftig an das Breitband angebunden werden könne. Kein Unternehmen werde mehr ohne WLAN sein wollen und die „Gigabit-Gesellschaft“ sei eine notwendige Voraussetzung für ökonomischen Erfolg im nächsten Jahrzehnt.“ - so Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf der Messe Angacom im Juni 2016.
Ausführlich steht es hier: VDI-Nachrichten vom 17. Juni 2016, S. 20f.
Der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) ist heute mit rund 155.000 persönlichen Mitgliedern einer der bedeutendsten technisch-wissenschaftlichen Vereine in Europa. Die Messe Anga Com Köln ist eine Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit.

11/2015 Video-Sprechstunden - Sinnvolles Instrument in der ambulanten Versorgung
"Seinen Arzt per Video zu konsultieren – das ist etwa in den USA und Australien oder in Skandinavien bereits geübte Praxis. ... Video-Konsultationen sind in vielen Situationen und bei vielen Indikationen ein sinnvoller zusätzlicher Kommunikationskanal. Ein Bedarf der Bevölkerung ist deutlich erkennbar."
Quelle: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/Gr..., abgerufen am 09.01.2017